VAKOG-Telefonat

NLP VAKOG Telefonat, NLP-Coaching, Neurolinguistisches Programmieren, Coaching

Das VAKOG Telefonat ist ein beliebtes Übungsformat in NLP Practitioner Ausbildungen. VAKOG ist ein Akronym. Die einzelnen Buchstaben stehen für visuell, auditiv, kinästhetisch, olfaktorisch, gustatorisch und beschreiben somit unsere fünf Sinne. Das VAKOG Telefonat dient unter anderem dem Erkennen und Üben von Prozesswörtern, die auf das verwendete Repräsentationssystem hinweisen. Beim VAKOG Telefonat sitzen zwei Übende meist Rücken an Rücken und simulieren ein Gespräch bzw. Telefonat.

Der Ablauf des VAKOG Telefonats funktioniert folgendermaßen: A sagt B einen kurzen Satz, der auf ein visuelles Prozesswort aufbaut. B nimmt das visuelle Prozesswort in seinem Satz auf und führt den Satz mit einem auditiven Prozesswort weiter. B greift den Satz mit dem auditiven Prozesswort auf und führt ihn mit einem kinästhetischen Prozesswort weiter. So geht die Reihe weiter bis A einen Satz mit gustatorischem Prozesswort sagt. Wenn B diesen jetzt aufgreift, fängt die Reihe wieder beim Startpunkt an und B führt den Satz von A mit einem visuellen Prozesswort weiter. Die Übenden absolvieren mehrere Durchläufe des VAKOG Telefonats hintereinander.

Beispiel eines VAKOG-Telefonats:
A: Ich sehe (visuell), wie in meiner Küche frische Pommes in der Friteuse brutzeln.
B: Ich kann deine Pommes vor meinem geistigen Auge auch sehen (visuell) und höre (auditiv) schon das Fett blubbern.
A: Stimmt, man kann hören (auditiv), wie das Fett blubbert und ich spüre (kinästhetisch) die Hitze der Friteuse.
B: Jdie Hitze ist förmlich greifbar (kinästhetisch) und ich rieche (olfaktorisch) sogar in Gedanken schon die kross frittierten Pommes.
A: Ich kann sie auch schon riechen (olfaktorisch) und wenn ich gleich reinbeiße, schmecke (gustatorisch) ich ihren einzigartigen Geschmack.
B: Ich kann sie auch förmlich schmecken (gustatorisch), wenn ich in Gedanken sehe (visuell), wie Du sie isst…

Beim VAKOG Telefonat geht es nicht darum, grammatikalisch schicke und besonders komplizierte Sätze zu formen. Die Sätze sollten halbwegs sinnvoll sein und relativ leicht im Aufbau. Es geht bei diesem Format darum, die Übenden an das Erkennen und die Verwendung von Prozesswörtern heranzuführen und dabei ist der Lerneffekt umso größer, je einfach die Schritte zu Anfang sind. Später wird es dann auch gelingen, Prozesswörter in wesentlich komplizierteren Sätzen wahrzunehmen und daraus Rückschlüsse auf das jeweilige Repräsentationssystem zu ziehen.

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