Unbewusstes

Als Unbewusstes wird der Teil des Ichs einer Person bezeichnet, zu dem das Bewusstsein keinen direkten Zugang hat. Ein synonymer Begriff für das Unbewusste ist Unterbewusstsein. Möchte man hier noch genauer differenzieren, kann man die Psyche des Menschen in Bewusstsein, Vorbewusstsein und Unterbewusstsein unterteilen, wie es Sigmund Freud (1856 – 1939) in seinem ersten, dem so genannten topischen Modell des psychischen Apparates getan hat. Mit vorbewusst bezeichnete Freud solches Material, das zwar nicht jederzeit im Bewusstsein präsent ist, aber jederzeit zugänglich gemacht werden kann, mit anderen Worten: bewusstseinsfähiges Material.

Der Großteil der psychischen Prozesse, die unser Leben und Erleben steuern, sind unbewusst, manche sind vorbewusst. Unbewusste Prozesse regieren im Prinzip unser ganzes Denken, Fühlen und Verhalten im überwienden Teil unserer Zeit. Wirksame und dauerhafte Veränderungen im Verhalten einer Person sind also immer nur unter Einbeziehung des Unbewussten zu erreichen. Eine bekannte Möglichkeit zur Beeinflussung des Unbewussten ist die Hypnose. Neurolinguistisches Programmieren selbst wurde ja unter anderem auf den Erfahrungen und Entdeckungen Milton H. Ericksons (1901 – 1980), dem Begründer der modernen Hypnotherapie entwickelt und hält entsprechend eine große Schatztruhe an Formaten zur Beeinflussung des Unbewussten bereit.

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