SWISH

Beim SWISH geht es darum zu lernen, mit einem bestimmten Auslösereiz ein konkretes Zielbild zu verknüpfen, um somit Motivation und Verhalten zu beeinflussen. Der SWISH eignet sich besonders gut für visuell veranlagte Personen, für anders veranlagte eignen sich andere Formate meist besser. Beispielsweise sieht jemand einen bestimmten Kollegen den Flur entlang kommen (Auslösereiz) und macht sich daraufhin vor seinem geistigen Auge automatisch ein Bild von der letzten Situation, in der ihn der besagte Kollege ungerecht behandelt hat und gerät dadruch in einen ressourcearmen Zustand (State).

Hier kann das SWISH-Format dabei helfen, an denselben Auslösereiz (er sieht den Kollegen), ein anderes Zielbild zu koppeln. Dies könnte zum Beispiel das Bild von einer Situation sein, in welcher der Klient selbst in einem sehr ressourcevollen Zustand (State) war und einen seiner größten Erfolge gefeiert hat, oder ein vorgestelltes Bild des besagten Kollegen in Unterwäsche oder was immer sonst für den Klienten hilfreich ist, durch den gleichen Auslösereiz automatisch in einen ressourcevolleren Zustand (State)zu kommen.

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