Submodalitäten

Mit dem Begriff Submodalitäten werden im NLP die Unterkategorien der Sinneskanäle, also der Modalitäten bezeichnet. Submodalitäten existieren in allen fünf Sinnen, also visuell, auditiv, kinästhetisch, olfaktorisch und gustatorisch (siehe VAKOG). Submodalitäten machen also die Unterschiede in der Art und Weise aus, wie eine beliebige Information innerhalb eines Sinneskanals repräsentiert ist. Gemeint ist also nicht der Inhalt, also im visuellen Kanal zum Beispiel das Bild, sondern wie dieses Bild repräsentiert ist. Also etwa hell oder dunkel, nah oder fern, schwach oder stark kontrastiert, usw.

Bei den meisten Menschen verhält es sich so, dass die Art und Weise, wie eine Information innerhalb des Bewusstseins repräsentiert ist (also die Submodalitäten der Information) stärker wirkt, als der tatsächliche Inhalt der Information. Durch Veränderung der Submodalitäten ist es möglich, auf elegante und höchst effektive Weise die Reaktion einer Person auf eine bestimmte Information zu verändern, ohne deren Inhalt zu berühren. Da es für den Coach nicht wichtig ist, den Inhalt der entsprechenden Information zu kennen, um die Submodalitäten und damit die Reaktion des Klienten hierauf zu verändern, ermöglichen Submodalitäten so genanntes inhaltsfreies Arbeiten.

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