Salutogenese

Der Begriff Salutogenese geht auf den israelisch-amerikanischen Medizinsoziologen Aaron Antonovsky (1923 – 1994) zurück und beschreibt ein medizinisches Präventionskonzept zur Entstehung und Erhaltung von Gesundheit. Nach Antonovsky gibt es drei wesentliche sozialmedizinische Faktoren, die zur Entstehung und Erhaltung von Gesundheit beitragen. Diese drei Faktoren können beschrieben werden, als:

1. Verstehbarkeit: Ein Mensch muss in der Lage sein, das, was um ihn herum vorgeht, zumindest ansatzweise zu verstehen, um psychische und daraus resultierend auch körperliche Gesundheit erlangen und erhalten zu können. 2. Gestaltbarkeit: Für die menschliche Gesundheit ist es nach Antonovsky bedeutend, dass ein Mensch das Gefühl hat, zumindest Teile seines Umfeldes und seines Erlebens aktiv mitgestalten zu können. 3. Sinnhaftigkeit: Der dritte salutogenetische Faktor ist, dass ein Mensch in der Lage sein muss, dem, was um ihn herum und in seinem eigenen Leben geschieht, irgendeinen Sinn zuordnen zu können.

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