Re-Imprint

Das Re-Imprinting Format basiert auf dem Konzept der Prägung ds österreichischen Zoologen Konrad Zacharias Lorenz (1903 – 1989) und wurde von Robert Dilts entwickelt. Nach Lorenz entstehen Prägungen bei emotional intensiven Ereignissen, wobei es sowohl die Möglichkeit gibt, dass eine einmalige Erfahrung eine Prägung entstehen lässt, als auch die Option, dass eine sich häufiger wiederholende emotionale Erfahrung eine Prägung verursacht. Die meisten Prägungen entstehen in kritischen Entwicklungsphasen in der Kindheit, können jedoch auch in jedem anderen Alter geschehen.

Der Begriff Prägung (Imprint) ist dabei wertfrei, es kann sich sowohl um negative, wie positive Prägungen handeln. Ebenso kann das Re-Imprinting eingesetzt werden, um negtaive Erinnerungen zu verändern, oder ohnehin schon positive zusätzlich zu verstärken. Wichtigstes Wirkelement beim Imprint im Sinne des NLP sind dabei nicht die in der Prägesituation erfahrenen Emotionen, sondern die daraus gebildeten Glaubenssätze (Beliefs), welche durch den Re-Imprint verändert werden können.

Dabei werden in die erlebte Situation zusätzliche Ressourcen transferiert, die dem Klienten in der damaligen Situation nicht zur Verfügung standen, ihm jedoch geholfen hätten, mit der Situation anders umzugehen und auch andere Glaubenssätze (Beliefs) zu bilden. Anschließend lässt man den Klienten mental mit den entsprechenden Ressourcen aufwachsen und erfahren, wie die neuen Ressourcen die inneren Repräsentationen seines Lebens von der Prägeerfahrung ausgehend durchstrahlen und verändern.

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