Mobbing

Eine allgemeingültige Definition des Begriffs Mobbing existiert nicht. Der Begriff Mobbing wurde erstmals 1963 vom österreichischen Zoologen und Mediziner Konrad Zacharias Lorenz (1903 – 1999) verwendet, als dieser beschrieb, wie mehrere Gänse sich zusammentaten um einen an sich überlegenen Fuchs anzugreifen. Der Betriebswirt und Psychologe Heinz Leymann (1932 – 1999), dessen 1993 erschienenes Buch: Mobbing, Psychoterror am Arbeitsplatz und wie man sich dagegen wehren kann als Grundlagenwerk im deutschspachigen Raum gilt, definiert Mobbing wie folgt:

Unter Mobbing wird eine konfliktbelastete Kommunikation am Arbeitsplatz unter Kollegen oder zwischen Vorgesetzten und Untergebenen verstanden, bei der die angegriffene Person unterlegen ist und von einer oder einigen Personen systematisch, oft und während längerer Zeit mit dem Ziel und / oder dem Effekt des Ausstoßens aus dem Arbeitsverhältnis direkt oder indirekt angegriffen wird und dies als Diskriminierung empfindet.

Eine Übersicht aller Lexikoneinträge findest Du hier: Lexikon