Metaprogramm

Bei Metaprogrammen handelt es sich um individuelle Wahrnehmungsfilter, die unser Denken und Verstehen determinieren und unser Interesse und unsere Aufmerksamkeit steuern. Metaprogramme bestimmen wesentlich, wie wir Informationen gestalten, das heißt generalisieren, tilgen und verzerren. Unsere Metaprogramme sind uns im Normalfall nicht bewusst, können jedoch bewusst gemacht werden. Es ist von großem Vorteil, die eigenen bevorzugten Metaprogramme zu kennen, als auch diejenigen der Mitmenschen, mit denen wir zu tun haben.

Metaprogramme können verwendet werden um Rapport aufzubauen, indem die Metaprogramme des Gegenübers gepacet werden, um mehr Flexibilität in der eigenen Kommunikation und Wahrnehmung zu erlangen, zur Optimierung von Teambildungsprozessen, zur situationsangepassten Veränderung der eigenen Wahrnehmung von der Welt und in vielen weiteren Kontexten. Es gibt sehr viele verschiedene Metaprogramme, die alle je einen bestimmten Teil unserer Wahrnehmung und Informationsverarbeitung gestalten. Exemplarisch können folgende Metaprogramme angeführt werden:

1. Hin zu oder weg von motiviert, 2. internale oder externale Entscheidungsreferenz, 3. Aufmerksamkeitsfokus auf Gleicheit oder Unterschiede, 4. Chunk-Größe Überblick oder Detail, 5. Entscheidungsmodalität (VAK): Visuell Auditiv Kinästhetisch, 6. Sach- oder Beziehungsorientierung, 7. Interesse an Optionen oder Prozeduren, 8. Beurteilen oder Bewerten, 9. Verhaltensstil proaktiv oder reaktiv, etc.

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