Emotionale Intelligenz

Der Begriff emotionale Intelligenz wurde durch das gleichnamige Buch des amerikanischen Psychologen Daniel Goleman (*1946) bekannt und wurde ursprünglich 1990 von Salovey und Mayer eingeführt. Emotionale Intelligenz wird oft mit EQ abgekürzt, was jedoch nicht ganz korrekt ist, da es sich beim EQ ebensowenig wie beim IQ um einen Quotienten handelt, sondern um einen kumulativen Begriff für inter- und intrapersonelle Fähigkeiten eines Menschen, mit Gefühlen umzugehen. Nach Goleman ist der EQ „die Fähigkeit, unsere eigenen Gefühle und die anderer zu erkennen, uns selbst zu motivieren und gut mit Emotionen in uns selbst und in unseren Beziehungen umzugehen.“ (Daniel Goleman: EQ2. Der Erfolgsquotient, München 1999, S. 387)

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