011 Ich mach das für Dich: Unser Bedürfnis nach Initiierung

Shownotes

Wer es nicht erlebt hat, dass andere auch mal auf ihn zukommen, um ihm eine Freude zu machen oder eine Last abzunehmen, der lebt in einer Welt, in der er entweder selbst die Dinge in die Hand nimmt, oder gar nichts passiert. Er wird nicht mehr auf die Idee kommen, andere um Hilfe zu bitten.

Wem hingegen alles abgenommen wird, der wird es schwer haben, wirklich eigenständig zu werden; der muss in seiner Ohnmacht lernen, andere dazu zu bringen, für ihn zu tun, wovon er selbst nicht glaubt, dass er es tun könnte.

Genau darum geht es bei unserem Bedürfnis nach Initiierung durch andere. In dieser Folge erfährst Du die genauen Hintergründe und auch, wie Du die Beziehung zu Deinen Lieben noch vertiefen kannst, indem Du ihr Bedürfnis nach Initiierung beachtest und wie Du verhinderst, dass Dich jemand durch das Ausnutzen sozialer Reziprozität (Gesetz von Geben und Nehmen in Beziehungen) ausnutzt.

Den zugehörigen Blogartikel findest Du hier: Bedürfnis nach Initiierung

Eine Übersicht aller Podcast-Folgen findest Du hier: Podcast Selbstentwicklung durch Selbst-Entwick(e)lung


*Die hier dargestellten Zusammenhänge basieren auf den Arbeiten der beiden Transaktionsanalytiker Richard Erskine und Rebecca Trautmann, sowie den Ergänzungen des ROMPC®-Begründers Thomas Weil in seinem Buch „Selbstwirksamkeit und Performance“:

Thomas Weil, Martina Erfurt-Weil, “Selbstwirksamkeit und Performance – ROMPC®-Kompendium Theorie- und Trainingshandbuch”, MEW Medienedition Weil e.K., Ausgabe 2010