Was, wenn wir gar nicht die Quelle sind?

Gott ist die Quelle

„Wie der stille See seinen dunklen Grund in der tiefen Quelle hat, so hat die Liebe eines Menschen ihren rätselhaften Grund in Gottes Licht.“
Søren Kierkegaard

Wenn Du Naturwissenschaftler bist, wirst Du mit den folgenden Zeilen vielleicht Deine Schwierigkeiten haben. Es sei denn, Du hast bereits selbst bemerkt, dass Naturwissenschaft uns viel über das „Was“ und „Wie“ sagen kann, jedoch nichts über das „Warum und Wofür“.

Was wäre, wenn Du gar nicht die Quelle von allem in Deinem Leben bist, sondern der Empfänger? Was, wenn nicht Du, sondern „der große Geist“, „Jahwe“, „Gott“, „das Universum“, „die göttliche Kraft“ oder welcher Name auch immer Dir zusagt, die Quelle von allem in Deinem Leben ist? Würde das etwas ändern?

Darauf kannst Du wetten, mein Freund! Alles in unserem Leben ist darauf ausgerichtet, uns zu besseren Quellen zu machen. Schule, Ausbildung, Studium, Beruf. Überall wird suggeriert, dass wir selbst es in der Hand haben. Und natürlich stimmt das bis zu einem gewissen Grad auch. Wir dürfen vieles mitgestalten (Co-Creation).

Aber wie viele Menschen gibt es auf der anderen Seite, die als Quelle scheinbar alles richtig gemacht haben, deren Leben jedoch trotzdem nicht funktioniert?

Was, wenn wir gar nicht die Quelle sind, sondern der Empfänger? Was, wenn wir gar nicht die Quelle sind, sondern der Empfänger und unser Leben lang glauben, wir müssten bessere Quellen werden? Würde das etwas ändern?

Darauf kannst Du wetten, mein Freund! Was ist unsere übliche Reaktionsweise, wenn etwas in unserem Leben nicht so funktioniert, wie wir uns das vorstellen? Wenn wir uns nicht in eine Opferhaltung ergeben, versuchen wir, bessere Quellen zu werden, um unser Leben zum funktionieren zu bringen. Wir lernen mehr, arbeiten an unseren Fähigkeiten, ackern, schuften, buckeln, strengen uns an. Ergebnis: mal so, mal so.

Was, wenn wir bei Problemen nicht daran arbeiten würden, bessere Quellen zu werden, sondern bessere Empfänger? Wenn wir genau beobachten würden, durch was und an welcher Stelle wir den freien Fluss der Quelle in unserem Leben behindern? Was, wenn wir nicht versuchen würden, jedes Problem selbst zu lösen, sondern besser darin würden, uns helfen zu lassen? Geborgen in dem tiefen Wissen, dass wir nie die Quelle von irgendetwas in unserem Leben waren. Würde das etwas ändern?

Darauf kannst Du wetten, mein Freund! Wir würden erfahren, dass wir nicht alleine gelassen sind. Wir würden aufhören, den Fluss schieben zu wollen und stattdessen Staudämme einreißen. Wir würden aufhören, verkrampft und verzweifelt zu kämpfen und stattdessen geschehen lassen, was sich entfalten will. Wir würden die Tür für Wunder in unserem Leben öffnen und feststellen, dass auch die wunderbarsten Wunder im Grunde keine Wunder sind, sondern die natürliche Folge ungehinderten Fließens der eigentliche Quelle durch die blühende Landschaft unseres Lebens.

Was, wenn wir nicht jedes Problem alleine lösen müssten, sondern nur darauf achten, wo wir der natürlichen Lösung unseres Problems im Wege stehen? Was, wenn wir das Leben bisher völlig falsch verstanden hätten? Was, wenn wir uns nicht um alles selbst Gedanken machen müssten, sondern einfach nur dafür sorgen, dem Fluss, der der Quelle entspringt, das Fließen so leicht und angenehm wie möglich zu machen um dann festzustellen, wie er uns trägt und nährt? Was, wenn wir unser Konzept des Lebens vom Kopf auf die Füße stellen würden? Würde das etwas ändern?

Darauf kannst Du wetten, mein Freund! Doch all das kommt nicht ohne Preis. Die Währung, in der wir bezahlen, sind Vertrauen, ein großes Stück Ego und das Abgeben von Kontrolle. Ist es das wert? Ich für meinen Teil kann Dir aus tiefstem Herzen sagen: Ja!

 

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Titel-Photo: pixabay.com
Lizenz: CCO Public Domain
Fotograf: SaulFarfan

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