Gesunde Ablösung von den Eltern

Ablösung von den Eltern

Wenn wir über ursprünglich positive Mutter- und Vaterkomplexe sprechen, meinen wir damit eine nicht gelungene, altersgemäße Ablösung von den Eltern und den Prägungen, die sie uns mit auf den Weg gegeben haben. Wie kann es dabei aber so etwas wie einen „ursprünglich positiven“ Mutter- oder Vaterkomplex geben? Ist das nicht ein Widerspruch in sich? Wie kann etwas Positives sich negativ auswirken?

Verena Kast*1 beschreibt es so „Wenn ich von ursprünglich positiven Komplexen spreche, dann heißt das, dass diese Komplexe ursprünglich einen positiven Einfluss auf das Lebensgefühl und damit auch auf die Entwicklung der Identität des betreffenden Menschen gehabt haben und diese auch noch weiter hätten, wäre eine altersgemäße Ablösung erfolgt.“

Bevor wir jedoch über misslingende Ablösung und ihre Folgen für unser weiteres Leben sprechen, sollten wir uns zunächst einmal ansehen, was eine gelingende und altersgemäße Ablösung bedeuten würde. Es gibt dabei sowohl große Schnittmengen zwischen beiden Geschlechtern, als auch eher individuelle Entwicklungsherausforderungen, die eher Mädchen oder eher Jungs betreffen.

Natürliche Ablösung von den Eltern

Der Prozess der Ablösung von den Eltern durchläuft verschiedene Stufen und findet immer in der Auseinandersetzung sowohl mit den Eltern als Personen als auch mit dem, wofür sie stehen – also den elterlichen Werten und Normen statt. Der erste und vielleicht dramatischste Schritt ist sicher die Durchtrennung der Nabelschnur – die Abnabelung vom Rundumservice eines Lebens in Verbundenheit und purem Umsorgt werden.

Danach ist für uns nichts mehr, wie es war. An unserem Bedürfnis nach Verbundenheit hat sich nichts geändert, doch müssen wir jetzt neue Wege finden, es in erlebbare Wirklichkeit zu verwandeln.

Es wird nicht mehr alles für uns getan. Auch wenn unsere Eltern und besonders unsere Mutter weiterhin für uns da sind und unsere elementaren (zumindest die körperlichen) Bedürfnisse stillen, müssen wir nun, da wir abgenabelt sind, unseren Teil beitragen. Wir müssen selbstständig atmen, saugen, usw. Wir lernen zum ersten Mal, was ungestillte Bedürfnisse sind – anfangs vor allem auf der körperlichen Ebene. In der vorherigen Situation im Mutterleib konnten keine echten ungestillten Bedürfnisse auftreten. Nun empfinden wir sie nicht nur, wir müssen auch auf uns aufmerksam machen, damit sie befriedigt werden.

Dabei lernen wir, dass wir vom guten Willen unserer Umwelt abhängig sind. Wir sind zu diesem Zeitpunkt vollkommen auf unsere Eltern angewiesen. So erfahren wir auch, dass die Erfüllung unserer primären Bedürfnisse ihren Weg über andere Menschen zu uns findet. Mit der Zeit entwickeln wir Beziehungsbedürfnisse.

Je nachdem, wie gut die Erfüllung unserer Wünsche und Bedürfnisse funktioniert hat, erleben wir diese als zuverlässig oder als unzuverlässig, wenn sie von anderen kommt. Mit den entsprechenden Auswirkungen auf unser Vertrauen in andere Menschen. War die Erfüllung unserer Bedürfnisse eher unzureichend, haben wir zwei Möglichkeiten, in Zukunft mit ungestillten Beziehungsbedürfnissen umzugehen, die beide auf der Ebene archaischer Stressmuster in den entsprechenden Gehirnregionen ablaufen:

  1. Kampfmodus
  2. Fluchtmodus

Im Kampfmodus wäre ein typischer späterer Umgang mit ungestillten Beziehungsbedürfnissen beispielsweise der, dass wir auf ‚emotionaler Selbstversorger‘ umschalten und uns selbst weismachen wollen, dass wir andere Menschen nicht brauchen. Wir leben dann nach dem Grundsatz „Das kann ich selbst“, häufig enthalten in typischen Aussagen wie „Wer braucht schon Männer?“ oder „Wer sich auf andere verlässt, ist verlassen“.

Die andere Variante ist der Fluchtmodus, in dem wir häufig den Weg der Überanpassung gehen. Da wir verinnerlicht haben, dass die Erfüllung unserer Bedürfnisse IMMER über einen anderen Menschen kommt, werden wir unterwürfig und zu perfekten Manipulatoren – ohne es böse zu meinen. Es ist ein Überlebensinstinkt wie bei kleinen Hundewelpen.

Das Ergebnis beider Varianten ist emotionale Unfreiheit und der bittere Beigeschmack, auf diesem Wege nie das zu erhalten, wonach es uns wirklich verlangt.

Wenn Du hier tiefer Einsteigen möchtest, findest Du unter den folgenden beiden Links weiterführende Artikel dazu:
1. Beziehungsbedürfnisse
2. Kompensatorische Beziehungsbedürfnisse

Trotzphase

Eine weitere bemerkenswerte Phase ist die Trotzphase, in der wir die „Macht unseres eigenen Willens“ kennenlernen und unserem Umfeld auch mal gehörig auf den Senkel gehen können. Die Grundhaltung in dieser Phase lässt sich mit einem Wort ausdrücken: NEIN.

Der deutsch-amerikansiche Psychoanalytiker Erik Erickson bezeichnete die Entwicklungsaufgabe für dieses Stadium (2. – 3. Lbj.) in seinem Modell psychosozialer Entwicklung*2 als „Autonomie vs. Scham“. Erikson sah diese Phase in unserer Entwicklung als „entscheidend für das Verhältnis zwischen Liebe und Hass, Bereitwilligkeit und Trotz, freier Selbstäußerung und Gedrücktheit“. Hierbei geht es um die zunehmende Autonomieentwicklung des Kindes und ihre Bedeutung für die Manifestierung eines positiven Selbstkonzeptes bzw. einer Identität.

In diesem Alter ist unsere Entdeckerfreude nahezu ungebremst. Wir können bereits erste Worte sprechen, wir krabbeln wild umher und die meisten haben bereits das Laufen gelernt. Wir machen uns auf, unsere Welt zu erkunden und werden in unserem Freiheitsdrang so manches Mal von unseren Eltern eingebremst. Dies kann massive Einschnitte in unsere kleine Welt bedeuten und bis dahin führen, dass unser Wille gebrochen wird.

Schaut man sich die psychosexuelle Entwicklung nach Freud*3 an, so befinden wir uns hier in der analen Phase, in die auch die Reinlichkeitserziehung bzw. das Toilettentraining fällt. Dieses gelingt bei weitem nicht immer und eine falsche Herangehensweise der Eltern an dieses sensible Thema kann nicht nur zu Problemen wie beispielsweise dem späteren Einkoten im höheren Kindesalter (Enkopresis) führen, sondern birgt auch so manche auf unseren Charakter einwirkende Botschaften über Macht und Ohnmacht, Kontrolle ausüben und kontrolliert werden.

Doch selbstverständlich müssen uns die Eltern in unserem Freiheitsdrang auch liebevoll begrenzen. Sie kennen die Welt und ihre Gefahren besser als wir. Ist ein Kind in seiner Entdeckerfreude gerade dabei, sich die Flasche Abfluss-Frei an die Lippen zu setzen, so werden liebende Eltern es umgehend daran hindern. Das Kind erlebt dabei vielleicht einen massiven Eingriff in seinen Vorwärtsdrang, doch ist dieser nötig, um sein weiteres Gedeihen zu sichern.

Fehlen diese liebevollen Begrenzungen allgemein, so bleibt auch das nicht folgenlos, denn wir alle haben ein Bedürfnis nach liebevoller Grenzsetzung. Wir müssen die Regeln unseres Spielfelds kennen und ebenso bei Bedarf auch in unserem eigenen kleinen Größenwahn beschränkt werden, wenn er droht, sich schädlich auf uns oder andere auszuwirken. Findet dies nicht oder nicht in einem angemessenen Maße statt, werden wir orientierungslos.

Kinder testen dann immer wieder ihre Grenzen aus und als Erwachsene haben wir kein Gespür für unsere eigenen Grenzen oder die anderer. Dann trinken oder arbeiten wir regelmäßig bis zum Umfallen, muten uns regelmäßig zu viel zu und sind allgemein wegen unserer taktlosen Umgangsformen berüchtigt.

Über das Bedürfnis nach Grenzen kannst Du hier mehr erfahren: Bedürfnis nach Grenzen

Pubertät

Am ehesten denken wir jedoch beim Thema Ablösung von den Eltern wohl an die Pubertät. In dieser Phase sind wir besonders stark auf der Suche nach der eigenen Identität. Diese Suche nach dem Eigenen sieht häufig so aus, dass wir alles, wofür die Eltern stehen, zunächst einmal in Bausch und Bogen ablehnen. Wir rebellieren, stellen die Eltern in Frage, wollen auf keinen Fall so werden, wie sie. Natürlich ist diese Phase nicht bei jedem gleich ausgeprägt. Manchmal verläuft sie auch relativ reibungslos, aber das ist nicht unbedingt der Regelfall.

Wir wollen nicht so spießig, nicht so gewöhnlich, nicht so angepasst, nicht so ungerecht, nicht so scheinheilig sein, wie unsere Eltern es sind. Oder wie sie uns zumindest vorkommen. Dass wir dennoch nicht ganz ohne Rollenvorbilder auskommen, lässt sich auch daran erkennen, dass in dieser Phase die so genannten Peers an Bedeutung zunehmen. Dabei handelt es sich um unser erweitertes soziales Umfeld wie Schul- und Sportfreunde, die Clique, usw. An ihnen orientieren wir uns und versuchen, irgendwo dazu zu gehören und reinzupassen.

Hier macht sich auch bemerkbar, dass in unserer westlichen Kultur mittlerweile jegliche echten Initiationsriten, die den Übergang vom Kindesbewusstsein ins Erwachsenenbewusstsein erleichtern sollen, entweder vollständig fehlen oder zu Karrikaturen ihrer selbst verkommen sind. Es fehlt an echten reifen Frauen und Männern, die wie in den alten Kulturen die Initiation der jüngeren Generation begleiten und anleiten.

Statt hierdurch die Erfahrung zu machen, uns unseren Platz unter den Älteren zu verdienen und ein gewürdigtes und geschätztes Mitglied der Gesellschaft zu werden, kennen wir nur den Weg über die Ablehnung zur eigenen Identität zu finden. Wir verpassen dadurch die wertvolle Gelegenheit, in einer tragenden Gemeinschaft aufgenommen zu werden und fühlen uns nicht selten verlassen und verloren. Häufig ein Leben lang, besonders wenn wir ohne Partnerschaft und Kinder leben.

Dies gilt besonders für die Auseinandersetzung für die eigene Rolle als Frau und vielleicht in der heutigen Zeit noch mehr für uns Männer. Als Generation von Männern, die zu dicht bei den Frauen stehen, die vom Weiblichen überflutet aufgewachsen sind, wissen wir heute häufig nicht, wer wir sind und fragen uns stattdessen, wer wir sein sollten.

Unser Blick geht zuerst in Richtung der Frauen, da wir gelernt haben, dass alles Wesentliche über eine Frau zu uns kommt, denn durch den Wegfall der Initiationsriten und der tragenden kulturellen Gefüge fehlt es in unserem Leben meist an echten gereiften männlichen Vorbildern. Woher sollten sie denn auch kommen?

Viele Männer fragen sich heute, wie das eigentlich geht, dieses Mann-Sein oder was das überhaupt bedeutet und verlieren sich in stereotypen Erscheinungsformen unreifer Männlichkeit, wie dem Klischee des Machos oder des Softies. Dabei geht der Blick immer nach außen, auf die Wirkungen, die unser Verhalten erzielt oder erzielen soll. Er kommt nicht von innen, hat selten einen in sich gefestigten Standpunkt, der unabhängig von äußeren Beifallsbekundungen oder Buhrufen, besonders der Frauen existiert.

Manche sicher ursprünglich gut gemeinten Auswüchse der Emanzipation gehen in dieselbe Richtung, indem sie alles Männliche pauschal abwerten und es mit negativen Assoziationen versehen. Sie sind der Meinung, es gäbe zu viel Männlichkeit in unserer Gesellschaft und das wäre die Ursache der meisten Probleme.

Wenn wir Männlichkeit mit negativen Bedeutungen wie Aggressivität, Gewalt und einer ungebremsten „Macht Euch die Erde Untertan“-Einstellung gleichsetzen, ist dies kein Wunder. Ich persönlich bin mit Autoren wie Robert Moore und Douglas Gillette jedoch der Meinung, dass wir nicht an einem Zuviel von Männlichkeit leiden, sondern an einem Zuwenig an gereifter Maskulinität.*a

Diese Themen bieten viel emotionalen Zündstoff und polarisieren nicht selten. Besonders unter den Geschlechtern, aber auch jeweils innerhalb desselben Geschlechts. Besonders unter uns Männern selbst. Dass es sich hierbei um mehr als rein provokante Thesen handelt, haben schon ganz andere vor mir entdeckt und belegt. Inklusive all der Auswirkungen auf unser Leben allgemein und unsere Beziehung im Speziellen.

Dieses Thema würde jedoch mindestens ein dickes Buch für sich füllen und den Rahmen dieses Artikels mehr als sprengen. Vielleicht gehe ich zu einem späteren Zeitpunkt mal in weiteren Artikeln näher darauf ein. Ebenso auf die Entwicklung vom Mädchen zur Frau, die in vielen Punkten so ganz anders verläuft und anderes braucht, um gelingen zu können.

Kommen wir jedoch für den Moment wieder zurück zu den Geschlechter übergreifenden Themen bei der Ablösung von den eigenen Eltern. Neben der Auseinandersetzung mit der persönlichen Geschlechtsidentität und dem mehr oder weniger gelingenden Übergang vom Kind zum „Erwachsenen“ spielt der Schatten der Eltern eine besondere Rolle bei diesen Ablöseprozessen.

Der Schatten der Eltern wird von den Kindern gelebt

Eine ganz besondere Rolle in der Entwicklung von Kindern spielt der Schatten der Eltern. Dieser ist zugleich Grund häufiger Störungen in der Beziehung zwischen Eltern und Kind, als auch große Entwicklungschance für die Eltern selbst, wenn sie ihn im Verhalten der Kindern erkennen und annehmen können.

Beim Schatten handelt es sich in diesem Fall um jenes „Ungelebte“ der Eltern. Also um das, was die Eltern vielleicht gerne gelebt hätten oder hätten leben sollen, es sich aber versagt haben. Ist beispielsweise die Mutter selbst aggressionsgehemmt aufgewachsen, weil sie einen sehr autoritären Vater hatte, der keinen Widerspruch und erst recht nicht von seiner Tochter geduldet hat, so wird sie mit großer Wahrscheinlichkeit viele unterdrückte Aggressionen in sich tragen, die sie jedoch in sich einsperrt und nicht lebt. Diese werden Teil ihres Schattens.

Kinder spüren in ihrer Entwicklung intuitiv den Schatten ihrer Eltern auf und leben ihn wie stellvertretend für die Eltern aus. So wäre es gut denkbar, dass die Tochter ein eher aggressives Verhalten an den Tag legt und bei ihren Wutausbrüchen eine sprichwörtliche kurze Zündschnur hat. Die Mutter wird mit einiger Sicherheit irritiert auf dieses Verhalten ihrer Tochter reagieren.

Einerseits hat sie nie gelernt und sich nie erlaubt, angemessen mit der Aggression anderer Menschen umzugehen und wird wahrscheinlich unsicher und unbeholfen reagieren. Zum anderen wird das ungehemmte Ausleben der eigenen Aggressivität der Tochter in ihr unbewusste Neidgefühle wecken, denn die Tochter lebt, was ein Teil der Mutter auch gerne leben würde. Hierin steckt dann auch das große Entwicklungspotenzial der Mutter in der Auseinandersetzung mit ihrem eigenen von der Tochter vorgelebten Schatteninhalt.

Die Mutter hat hier prinzipiell die Möglichkeit, zu versuchen, Verschattetes weiterhin im Schatten zu halten und es stellvertretend an der Tochter abzuwehren. Dies würde das Verhältnis zwischen Mutter und Tochter weiter belasten.

Sie hätte aber auch die Möglichkeit, vom Umgang ihrer Tochter mit Aggression zu lernen, indem sie eigene Schattenanteile erkennt und so in der Auseinandersetzung damit im Sinne des Hegel’schen Dreischritts von der These (ihr eigener Umgang mit Aggression) über die Antithese „der Umgang ihrer Tochter mit Aggression) zur Synthese (ein eigener, gereifter Umgang mit Aggressivität, der von einem ‚entweder oder‘ zu einem lebensnahen ’sowohl als auch‘ gelangt ist) zu kommen.

Neben dem individuellen Schatten ist auch noch der Generations- und Gesellschaftsschatten von Belang für die Ablösung von den Eltern. Dieser findet über die Abkehr von den generellen Werten der Elterngeneration statt. Wenn Du jetzt einmal kurz an die Flower-Power-Generation denkst, die sich mit Blümchen geschmückt, freie Liebe propagiert und gerne auf Wiesen gechillt und Gitarre zu den psychedelischen Farben bewusstseinserweiternder Drogen gespielt haben, um gegen die ’spießbürgerliche Wohlstandsgesellschaft‘ ihrer Eltern zu rebellieren, wird Dir sicher schnell klar, was damit gemeint ist.

Wenn Du mehr über das Thema Schatten erfahren möchtest, wirst Du hier fündig:
Schattenarbeit-Interview mit Andreas Gauger auf myMONK.de

Fazit

Obwohl ich mich hier der notwendigen Kürze eines Blogartikels geschuldet nur auf ein paar Ausschnitte und wesentliche Stationen beschränkt habe und die jeweiligen Inhalte auch nur andeuten konnte, wird sicher deutlich, dass diese Ablöseprozesse an sich schon komplex und alles andere als einfach sind.

Besonders in der Form, wie unsere Gesellschaft heute organisiert ist, wo der von oben angeordnete Wille zur Leistung und ein enthirntes Streben nach immer mehr Zeugs an die Stelle von tragenden und sinnerfüllten Stammes- und Familienstrukturen getreten sind.

Umso störanfälliger wird die ganze Sache natürlich, wenn das Verhältnis zu Mutter oder Vater in irgendeiner Form belastet war und sich Elternkomplexe ausgebildet haben, die sich hemmend auf unsere weitere Entwicklung auswirken. Dazu dann mehr in den folgenden Artikeln.

Die zugehörigen Artikel im Überblick

 

Wenn Du beim Lesen spürst, dass Dich das Thema anspricht und Du ahnst, dass es diesbezüglich bei Dir noch Themen gibt, die „angeschaut“ werden möchten, könnte der Prozess zur „Aussöhnung mit der inneren Familie“ für Dich genau das Richtige sein. Klicke auf den unten stehenden Button und erfahre alles Wissenswerte zu diesem tiefgehenden und intensiven persönlichen Veränderungsprozess hin zu einem selbstbestimmteren, authentischen und freien Leben:

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Titel-Photo: pixabay.com
Lizenz: CCO Public Domain
Fotograf: vborodinova

Für die Artikelserie u.a. verwendete und weiterführende Literatur:
*Verena Kast, „Vater-Töchter Mutter-Söhne – Wege zur eigenen Identität aus Vater- und Mutterkomplexen“, Kreuz-Verlag, 5. Auflage der Neuausgabe 2005
*Louis Schützenhöfer, „In aller Liebe – Wie wir unsere Mutter überleben“, Verlag Herder GmbH, 2004
*Colin C. Tipping, „Ich vergebe – Der radikale Abschied vom Opferdasein“jKamphausen Verlag, 11. Auflage 2010
*Alice Miller, „Am Anfang war Erziehung“, Suhrkamp Taschenbuch Verlag, 1. Auflage 1983
*Marie-Louise von Franz, „Der ewige Jüngling – Der Puer Aeternus und der kreative Genius im Erwachsenen“, Kösel-Verlag, 1987
*Bruno Bettelheim, „Die symbolischen Wunden – Pubertätsriten und der Neid des Mannes“, Fischer Verlag, November 1982
*Alexander Mitscherlich – „Auf dem Weg zur vaterlosen Gesellschaft“, Piper Verlag, Neuausgabe 1973
*John Eldredge, „Der ungezähmte Mann – Auf dem Weg zu einer neuen Männlichkeit“, Brunnen Verlag, 15. Auflage 2013
*Clarisse Pinkola Estés, „Die Wolfsfrau – Die Kraft der weiblichen Urinstinkte“, Heyne Verlag, 6. Auflage 1993
*Bjørn Thorsten Leimbach, „Männlichkeit leben – Die Stärkung des Maskulinen“, Ellert & Richter Verlag, 8. Auflage 2014
*Astrid Leila Bust, „Weiblichkeit leben – Die Hinwendung zum Femininen“, Ellert & Richter Verlag, 5. Auflage 2017
*Robert Bly, „Eisenhans – Ein Buch über Männer“, Rowohlt Taschenbuch Verlag, Juni 2005
*Robert Moore & Douglas Gillette, „König Krieger Magier Liebhaber – Initiation in das wahre männliche Selbst durch kraftvolle Archetypen“, Aurinia Verlag, 2014
*Roland Kopp-Wichmann, „Frauen wollen erwachsene Männer – Warum Männer sich ablösen müssen, um lieben zu können“, Herder Verlag, 2011
Gerald Hüther, „Männer – Das schwache Geschlecht und sein Gehirn“, Vandenhoeck & Ruprecht Verlag, 2009
*David Deida, „Der Weg des wahren Mannes – Ein Leitfaden für Meisterschaft in Beziehungen, Beruf und Sexualität“, J Kamphausen Mediengruppe GmbH, 14. Auflage 2015
*1Verena Kast, „Vater-Töchter Mutter-Söhne – Wege zur eigenen Identität aus Vater- und Mutterkomplexen“, KREUZ Verlag, 5. Auflage der Neuasgabe 2005, S. 14
*aRobert Moore & Douglas Gillette, „König Krieger Magier Liebhaber – Initiation in das wahre männliche Selbst durch kraftvolle Archetypen“, Aurinia Verlag, 2014, S. 13
*2Vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Stufenmodell_der_psychosozialen_Entwicklung
*3Vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Infantile_Sexualit%C3%A4t

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3 KOMMENTARE

  1. Lieber Andreas,
    ich bin erstaunt, wie weitreichend das alles ist … und so kompliziert.
    Kennst du dich mit den sogenannten „Familienaufstellungen“ aus und falls ja, was hältst du davon?
    Liebe Grüße
    Kerstin

    • Liebe Kerstin,
      ja das ist es wirklich. Und die Artikel, die ich hier dazu schreibe, können aufgrund der geforderten Kürze eines Blogartikels auch nur gerade mal an der Oberfläche kratzen.
      Ich kenne mich mit Familienaufstellungen aus, habe auch verschiedene Ausbildungen in dem Bereich. Es ist ein ziemlich zweischneidiges Schwert und unter dem Begriff wird heute so viel verstanden, dass man da genau differenzieren muss. Wie in allen Bereichen hängt hier auch ganz viel vom jeweiligen Aufstellungsleiter ab. Da gibt es einige sehr gute und leider auch sehr viele, wo sich mir die Nackenhaare aufstellen, wenn Klienten mir erzählen, wie bestimmte Aufstellungen abgelaufen sind. Ich selbst arbeite heute kaum noch damit und wenn dann nicht im Sinne von Hellinger und dem damit verbundenen phänomenologischen Ansatz, sondern systemisch-konstruktivistisch (musst Du ggf. mal googeln – das wäre zu umfangreich für einen Kommentar und bisher habe ich noch nichts darüber geschrieben, auf das ich Dich verweisen könnte). Um Perspektiven zu wechseln und Festgefahrenes wieder gängiger zu machen, sind manche Aufstellungen wirklich brauchbar. Ich arbeite heute aber lieber mit anderen Tools, die ich für effektiver und weniger bedenklich halte.

      Liebe Grüße,
      Andreas

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