Emotionale Blockaden lösen

Bei der Behandlung emotionaler Blockaden arbeite ich mit den Verfahren EMDR und ROMPC®, die sich als äußerst effektiv erwiesen haben. Dies wurde im Falle des EMDR sogar durch eine Vielzahl wissenschaftlicher Studien belegt, die seine Wirksamkeit in der Behandlung emotionaler Blockaden und PTBR (Post-Traumatische-Belastungs-Reaktionen) belegen.

Oft reichen schon 1-5 Sitzungen aus, um deutlich spürbare und nachhaltig stabile Veränderungen zu bemerken. Zu den Sitzungen treffen wir uns in meinen Räumlichkeiten in Beienrode bei Wolfsburg (Niedersachsen). Wenn Du von weiter weg kommen solltest, können wir die Termine auch bündeln und mehr als eine Sitzung mit Pausen an einem Tag abhalten.

Deine Investition
Erst einmal völlig kostenlos! Zunächst lernen wir uns ganz locker kennen. Wir telefonieren ca. 20 Minuten in entspannter Atmosphäre. Besprechen Deine Situation und entscheiden dann gemeinsam, wie wir weitermachen wollen.

Eine Sitzung dauert ca. 60 – 90 Minuten. Meist reichen 1-5 Sitzungen in einem Abstand von 1-6 Wochen für eine umfangreiche Veränderung. Ob nach einer ersten weitere Sitzungen sinnvoll sind, entscheiden wir am Ende der ersten Sitzung gemeinsam. Das Honorar für Einzelsitzungen beträgt dabei 160€/ 60 Minuten, zuzüglich Mehrwertsteuer.

Wenn Du ein Coaching-Paket gebucht hast, lassen sich die Sitzungen zur Behandlung emotionaler Blockaden selbstverständlich mit den anderen Sitzungen verrechnen.

Weiter unten erfährst Du wesentlich mehr über die beiden genannten Verfahren. Wenn Dich die Theorie eher weniger interessiert, kannst Du direkt hier einen Termin für ein kostenloses und unverbindliches Erstgespräch vereinbaren: Kontakt & Terminvereinbarung

Emotionale Blockaden – Alte Bekannte aus dem Museum unserer emotionalen Verletzungen

Viele Menschen kennen das; sie haben zwar verstanden, worin ihr Problem besteht, aber sie sind nicht in der Lage, ihr Verhalten, ihr Denken oder ihre Gefühle zu verändern.

Durch erlittene emotionale Verletzungen und Kränkungen, sowie durch übermäßigen Stress, wird das Nervensystem mit Stresshormonen wie Adrenalin und Cortisol überflutet.

Dadurch geraten die Datenverarbeitungsprozesse im Gehirn ins Stocken. Unsere Konzentrations- und Selbstregulationsfähigkeiten werden beeinträchtigt. Der Datenmüll im Gehirn wird nicht mehr abtransportiert und sammelt sich an. Der Datenspeicher unseres Gehirns und damit auch unsere emotionale Verarbeitungsfähigkeit, sind überlastet.

Wir können nicht mehr auf unsere eigentlich vorhandenen Ressourcen zugreifen. Wir können uns nicht mehr ausreichend von belastenden Erfahrungen der Vergangenheit distanzieren. Unser Gehirn läuft im Alarm-Modus, wo uns im Grunde nur drei mögliche Verhaltensweisen zur Verfügung stehen: Kampf, Flucht, Erstarrung.

Oft reagieren wir reizbar und sind in unserer Reaktion irgendwie „drüber“. Unsere emotionale Reaktion passt in ihrer Heftigkeit nicht zur aktuellen Situation. Es wird deutlich, dass Aktuelles durch Vergangenes überlagert und aufgeladen wird. Häufig braucht es nur wenig, um diese alten Verletzungen im Hier und Jetzt zu „triggern“.

Um hier wieder handlungsfähig zu werden, wieder Zugriff auf unsere natürlichen Fähigkeiten zu haben und diese alten emotionalen Verletzungen hinter uns zu lassen, um sich aktuellen Herausforderungen frei und unbelastet stellen zu können, haben sich zwei in sich ähnliche Verfahren besonders bewährt. Sie heißen EMDR und ROMPC®.

Emotionale Blockaden lösen mit EMDR

EMDR steht für Desensibilisierung und Neuausrichtung durch geführte Augenbewegungen.

Die amerikanische Psychotherapeutin Francine Shapiro entwickelte aufbauend auf den Erkenntnissen der NLP Begründer Richard Bandler, John Grinder und Robert Dilts, die bereits Ende der 80er Jahre die Stressregulation durch Augenbewegungen erforscht haben, die EMDR-Methode.

Diese wurde zunächst vor allem bei Patienten mit posttraumatischem Stress und Belastungsstörungen mit durchschlagendem Erfolg eingesetzt. Sie erwies sich u.a. in der Arbeit mit schwer traumatisierten Kriegsveteranen und Vergewaltigungsopfern als sehr effektiv.

Da es sich hierbei um schwerte Traumatisierungen handelte, war es nahe liegend, dass EMDR auch bei weniger starken Traumatisierungen gute oder sogar noch bessere Ergebnisse liefern müsste, was sich dann auch schnell in der Praxis bestätigte.

1989 wurden hierzu erste Studien zu den bemerkenswerten Ergebnissen im „Journal of Traumatic Stress“ veröffentlicht. In Deutschland wird EMDR Anfang der 1990er Jahre in der Therapie eingesetzt.

Die Wirksamkeit der Methode konnte durch eine Vielzahl von wissenschaftlichen Studien belegt werden. Die Untersuchungsergebnisse zeigen: Durch die Therapie einer einfachen posttraumatischen Belastungsstörung mit EMDR konnte bei rund 80 Prozent der Behandelten eine deutliche Entlastung nach wenigen Sitzungen erreicht werden.

Besonders spannend ist dabei die Nachhaltigkeit der erzielten Ergebnisse. Ein Großteil der untersuchten Patienten, die mit EMDR behandelt wurden, gaben auch nach längeren Zeiten an, dass die positive Wirkung Bestand hatte.

Wie funktioniert EMDR?

Ein wichtiger Bestandteil der Methode sind die gelenkten Augenbewegungen, auch bilaterale Stimulation genannt: Der Klient folgt dabei mit den Augen den Handbewegungen des Therapeuten. Dieser bewegt seine Hand so, dass die vom Klienten ausgeführten Augenbewegungen in etwa denen während des REM-Schlafs entsprechen. Der REM-Schlaf ist die Schlafphase, in der wir die Erlebnisse des Tages verarbeiten.

In vielen Darstellungen werden diese Augenbewegungsmuster als der eigentlich wirksame Faktor der Methode EMDR angesehen und deshalb oft einfach kopiert, was häufig zu schlechten Ergebnissen führt.

Nicht ohne Grund stellen die geführten Augenbewegungen im EMDR-Konzept nach Francine Shapiro nur einen Faktor dar und sind eingebettet in ein acht stufiges Protokoll. Um das volle Potenzial von EMDR zu nutzen, sollten daher unbedingt auch alle weiteren 7 Schritte in den Behandlungsprozess  integriert werden.

Neben den geführten Augenbewegungen finden auch weitere Formen der bilateralen Stimulation Anwendung. Dies können akustische Signale (Töne) oder haptische Reize, wie die abwechselnde Berührung der Handinnenflächen des Klienten sein. Hier ist es wichtig, sich auf die individuellen Bedürfnisse des jeweiligen Klienten einzustellen, denn jeder Mensch reagiert auf seine Art auf die angebotenen Reize.

Was kann EMDR im Coaching bewirken?

Durch die beeindruckenden Erfolge von EMDR in der Behandlung von traumatischen Ereignissen, lag es nahe, EMDR auch außerhalb der klassischen Trauma-Therapie einzusetzen. Es ist ein äußerst wertvolles Tool in den Bereichen Coaching, Persönlichkeitsentwicklung und Stressbewältigung.

Es kann zum Beispiel eingesetzt werden, um:

  • emotionale Blockaden abzubauen
  • die eigene Stressregulation zu fördern
  • Konflikte in Partnerschaften zu entschärfen
  • die eigene Resilienz, also Widerstandskraft, zu fördern
  • Burnout vorzubeugen
  • den Schlaf zu verbessern
  • mit mehr Gelassenheit durch den Tag zu gehen
  • die emotionale Belastbarkeit und Selbstregulation zu verbessern
  • und vieles mehr

Meist reichen bereits 1-5 verhältnismäßig kurze Sitzungen aus, um spürbare und dauerhafte Ergebnisse zu erzielen. Eine Investition, die sich mehr als lohnt.

Und was ist ROMPC?

ROMPC® ist ein integratives Verfahren, das auf ähnlichen neurologischen Wirkmechanismen beruht, wie EMDR. ROMPC® nutzt teilweise neben geführten Augenbewegungen noch vielfältigere „limbische Entkoppelungstechniken“, die das aus dem EFT bekannte „Tapping“. Dabei handelt es sich um ryhtmisches Klopfen auf ausgesuchten Meridianpunkten des Körpers, sowie verschiedene expressive Techniken.

Eine absolute Besonderheit des ROMPC® ist die Betonung des Beziehungsansatzes zwischen Klient und Therapeut. Nach einem Axiom des ROMPC® kann, was in Beziehung zu einem anderen Menschen entstanden ist, auch nur in Beziehung wieder in Ordnung kommen. In diesem Fall in der Beziehung zu einem Coach / Therapeuten als „Mitmensch auf Zeit“.

Hier ist besonders die „antithetische Beziehungsgestaltung“ zu erwähnen. Der Therapeut bemüht sich darum, die Beziehung zum Klienten während der Behandlung genau umgekehrt zu dessen ursprünglicher Verletzung zu gestalten. Auf diese Weise machen die Klienten korrektive (heilsame) Beziehungserfahrungen.

Diese helfen dabei, neben die ursprünglich verletzenden Erfahrungen ein neues, tragfähiges Modell der Beziehungsgestaltung zu stellen, auf das in Zukunft zurückgegriffen werden kann.

Die ursprüngliche negative Beziehungserfahrung, die der emotionalen Verletzung zugrunde liegt, verliert damit einen Großteil ihres Schreckens. Dies in Kombination mit den gezielten limbischen Entkoppelungstechniken stellt ein sehr machtvolles Werkzeug in der tiefgreifenden Behandlung emotionaler Blockaden und Verletzungen dar.

Interessiert, was andere Klienten für Erfahrungen mit mir gemacht haben? Hier findest Du einen Auszug: Kundenstimmen

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