Aussöhnung mit der innen Familie

Aussöhnung mit den inneren ElternEgal wie gut es unsere Eltern mit uns gemeint haben, es kommt kaum jemand ohne emotionale Blessuren durch seine Kindheit und Jugend. Die früheren Konflikte mit unseren äußeren Eltern werden so irgendwann zu den Konflikten mit unseren inneren Eltern. Das betrifft uns alle. Den Einen mehr, die Andere weniger.

Reale Eltern vs. innere Eltern

Wir müssen klar zwischen unseren „realen“ Eltern und den „inneren“ Eltern unterscheiden. Die Aussöhnung mit den inneren Eltern hat mit unseren realen Eltern erst einmal nichts zu tun. Es geht darum, in unserer Seele Ordnung und Harmonie zu schaffen. Dabei ist es unerheblich, welches Verhältnis wir heute zu unseren realen Eltern haben oder sogar ob diese noch leben.

Die Aussöhnung mit den inneren Eltern erfordert keinen Kontakt mit den realen Eltern. Es geht nicht um eine Aussprache im wirklichen Leben, sondern um die Befreiung aus alten Mustern, kurzum: um persönliche Entwicklung.

Niemand wird von Dir verlangen, Deinen Eltern ihre Fehler vor die Füße zu knallen oder auf Knien um Verzeihung zu bitten. Einige Menschen haben jedoch nach dem Prozess den Wunsch, auch einen Schritt auf ihre realen Eltern zu zu gehen. Aber das bleibt jedem selbst überlassen und hängt immer vom Einzelfall und der gemeinsamen Vergangenheit und deren Bewältigung ab.

Warum sind Eltern-Introjekte so mächtig?

Als Kinder sind wir vollkommen auf unsere Umwelt (speziell die Eltern) angewiesen. Ohne die Fürsorge Anderer würden wir nur sehr kurze Zeit überleben. So sind unsere Eltern die ersten Götter unseres kleinen Universums. Kinder stellen ihre Eltern nicht in Frage. Dieser Prozess setzt – wenn überhaupt – erst sehr viel später ein. Und selbst dann bleiben wir in Loyalitätskonflikten verstrickt.

Als Kinder müssen wir lernen, uns in dieser Welt zurecht zu finden. Wir lernen dies von unseren Eltern. Schließlich waren sie ja bereits lange vor uns hier und wissen, „wie es geht“. Als Kinder saugen wir diese Eindrücke unreflektiert auf und machen sie uns zu eigen. Natürlich lernen wir auch, dass das Leben Grenzen und Regeln hat. Wir müssen erfahren, dass wir längst nicht immer so können und dürfen, wie wir wollen. Vor allem aber lernen wir, wie wir zu sein haben, um unseren Eltern möglichst gut zu gefallen. Dafür ist es unerheblich, ob wir uns dem beugen oder rebellieren.

So werden wir mit der Zeit immer mehr in unserer Eigenart und Natürlichkeit begrenzt. Wir werden zu domestizierten Kindern und zwar egal, wie gut es unsere Eltern mit uns gemeint haben. So notwendig dieser Prozess auch ist, er hinterlässt Spuren.

Spuren, die uns auch als Erwachsene noch stark beeinträchtigen. So bleiben wir in Teilen unserer Gesamtpersönlichkeit immer noch ein unfreies Kind. Mit all den Problemen, die damit einhergehen.

Wenn wir unseren Eltern noch etwas schulden

Es gibt auch den Fall, dass wir unter den Verletzungen leiden, die wir selbst unseren Eltern zugefügt haben. Wenn wir ihnen wehgetan, geschadet, unsere Liebe vorenthalten oder sie mit Worten verletzt haben, kann dies starke Schuldgefühle in uns auslösen. Wir schulden unseren Eltern dann Würdigung und Anerkennung. So etwas kann einen Menschen innerlich auffressen.

Oft sehen wir die Dinge heute anders und würden uns auch ganz anders verhalten. Es ist schlimm, wenn die Eltern sterben und es noch so viel zu sagen gäbe. Dann können wir zumindest mit den inneren Eltern arbeiten und in therapeutischen Rollenspielen sagen, was wir unseren leiblichen Eltern nicht mehr sagen konnten. Wir können heilsame Sätze sprechen und den Schmerz unserer inneren Eltern annehmen und behandeln.

Wie läuft die Aussöhnung der inneren Familie ab?

Ziel ist die Befreiung von alten Denk-, Fühl- und Verhaltensmustern, die unser Leben beeinträchtigen. Es geht darum, alte Verletzungen und Beschränkungen in uns selbst aufzulösen, um ein freieres und selbstbestimmtes Leben führen zu können. Es geht um persönliche Freiheit und Entwicklung. So werden Probleme nicht einfach gelöst, sondern wir entwachsen ihnen. Wir werden größer als sie, indem wir an unseren Herausforderungen reifen und uns weiterentwickeln.

Zur Auflösung alter emotionaler Verletzungen des inneren Kindes nutze ich neben anderen Verfahren vor allem den ROMPC®-Ansatz, den ich für seine Behutsamkeit im Umgang mit kritischen Themen und seine hohe Effektivität beim Auflösen vergangener emotionaler Verletzungen sehr schätze.

Mit den Eltern-Introjekten ist es ähnlich. Auch sie werden im Prozess der Aussöhnung der inneren Familie einzeln und direkt adressiert. Der Ansatz dabei ist nicht, die Eltern-Introjekte „wegzumachen“ oder ihnen „den Mund zu verbieten“, sondern deren eigene emotionale Wunden ebenfalls zu versorgen, sodass sie keinen Grund mehr dafür haben, ihr altes destruktives Verhalten im Orchester unserer Gesamtpersönlichkeit aufrecht zu halten und sich somit selbst weiterentwickeln.

Wer auf den ersten Blick keinen Grund erkennen kann, warum ihm daran gelegen sein sollte, die emotionalen Wunden seiner inneren Eltern zu versorgen, weil ihm seine leiblichen Eltern so übel mitgespielt haben, der mache sich bewusst, dass die inneren Eltern sich zwar an den äußeren geformt, jedoch mit diesen selbst nichts zu tun haben. Wer seinen inneren Eltern heilen hilft, hilft damit sich selbst heilen, denn es handelt sich dabei lediglich um Aspekte seiner eigenen Persönlichkeit.

Neben ROMPC® kommen im Prozess der Aussöhnung der inneren Familie auch diverse Techniken aus dem systemischen Bereich und anderen Richtungen zum Einsatz. Dazu zählen therapeutische Rollenspiele ebenso wie Aufstellungen mit dem Systembrett oder mit Bodenankern. So werden die einzelnen Persönlichkeitsteile im Außen erlebbar gemacht und die Aussöhnung mit den inneren Eltern kann unter professioneller Führung im geschützten Rahmen stattfinden.

Fragen und Antworten

Sollten Deine Frage nicht dabei sein, rufe mich gerne an oder schreib mir eine E-Mail.

Was habe ich von der Aussöhnung meiner inneren Familie?

Du durchläufst einen tiefgehenden persönlichen Wachstumsprozess, in dem alte Verletzungen aufgelöst werden können und Du ein liebevolleres Verhältnis zu Dir selbst entwickelst. Dein Selbstvertrauen steigt, Du wirst freier in Deinen täglichen Entscheidungen und bekommst ein besseres Gefühl für Deine wahren Bedürfnisse.

Du kannst Dich von belastenden Aspekten Deiner Vergangenheit lösen und gehst leichter durchs Leben, denn Du lässt destruktive Denk-, Gefühls- und Verhaltensmuster aus Deiner Vergangenheit hinter Dir. Lebensfreude und heitere Gelassenheit können wieder Einzug in Dein Leben halten. Du kommst wieder in Kontakt mit den guten Gefühlen Deines freien inneren Kindes.

Muss ich mich auch mit meiner realen Familie aussöhnen?

Nein! Die Aussöhnung der inneren Familie betrifft nur Dich selbst. Es geht um Prozesse, die sich nur in Dir abspielen. Wir arbeiten hier mit dem Bild Deiner inneren Familie. Dafür ist keine Kommunikation mit Deiner realen Familie nötig.

Oft verspüren Klienten jedoch nach der Aussöhnung mit der inneren Familie auch den Wunsch nach einer Aussöhnung mit ihrer realen Familie. Dies ist jedoch keineswegs erforderlich und bleibt jedem selbst überlassen. Jedenfalls sind die Chancen für eine Aussöhnung im Außen hinterher größer, da wir unbelasteter an die Sache rangehen können.

Gibt es eine „Heilungsgarantie“?

Nein! Die kann und wird es nicht geben. Ich betone hiermit ausdrücklich, dass ich keinerlei Heilversprechungen abgebe. Das wäre nicht nur moralisch fragwürdig, sondern auch hochgradig unseriös. Du kannst aber sicher sein, das ich von meiner Seite aus alles mir Mögliche unternehmen werde, damit unsere Zusammenarbeit Dir maximal nutzt.

Jeder Fall ist anders. Und alle Menschen unterscheiden sich. Deshalb verlaufen nie zwei dieser Prozesse genau gleich, auch wenn es durchaus Ähnlichkeiten gibt. In diesem Prozess begleite ich Dich, stehe Dir zur Seite, fange Dich auf, leite Dich an. Ich bin dabei Dein Bergführer, die Schritte auf Deinem Weg gehst Du selbst. Natürlich gehe ich dabei an Deiner Seite.

Was unterscheidet meine Methode von anderen?

Ich verknüpfe unterschiedliche Elemente aus verschiedenen Verfahren zu einem ganzheitliches Konzept. Viele andere Methoden konzentrieren sich mehr auf einzelne Aspekte.

So steht beispielsweise bei der klassischen Arbeit mit dem inneren Kind (so wie ich sie noch gelernt habe), häufig die Verbindung zwischen dem „inneren Erwachsenen“ und dem innerem Kind im Vordergrund. Dies ist auch ein wichtiger Aspekt in meiner Arbeit, aber eben nur einer unter vielen. Die heutigen psychologischen und psychotherapeutischen Verfahren bieten so viele Möglichkeiten, die ich nicht ungenutzt lassen wollte.

Durch die Kombination verschiedener Ansätze miteinander und der Gliederung des Prozesses in aufeinander aufbauende und sich ergänzende Phasen, verstärkt sich die Wirkung. So kann nachhaltige persönliche Entwicklung stattfinden.

Was sind Introjekte?

Introjekte sind das innere Abbild von Personen, die wir im Außen erlebt und die Spuren bei uns hinterlassen haben. Dabei kann es sich um positive oder negative Spuren handeln. Wir nehmen also die außen erlebte Person als „Modell“ in uns hinein – und zwar so, wie sie sich zu jener Zeit verhalten hat, als sie für uns zum Introjekt wurde.

Dieses innere Bild wird dann ein Teil unserer Persönlichkeit und verhält sich ähnlich wie ein eigenständiges Individuum. So kann ein Introjekt als Teil unserer Persönlichkeit beispielsweise eigene Wünsche haben, eigene Ziele verfolgen, usw. Da unsere Gesamtpersönlichkeit aus vielen solcher Teilpersönlichkeiten besteht, herrscht hier eine Menge Konfliktpotenzial.

Was ist, wenn meine Eltern bereits tot sind?

Dies hat keinen negativen Einfluss auf die Aussöhnung mit den inneren Eltern. Manchmal wird es dadurch sogar leichter. Lebende Eltern, die ihr verletzendes Verhalten nicht aufgegeben haben, können uns auch heute noch wehtun.

Die Aussöhnung mit den inneren Eltern kann auch dazu dienen, unausgesprochene Sätze zu den verstorbenen Eltern nachzuholen und auf diese Weise z. B. in therapeutischen Rollenspielen oder der „Arbeit mit dem leeren Stuhl“ heilvoll Abschied zunehmen.

Öffne ich da nicht die Büchse der Pandora?

Ja und nein. Die Aussöhnung mit der inneren Familie kann intensive Wachstumsprozesse auslösen und rührt oft an unsere tiefen Verletzungen. Diese können dann jedoch in einem sicheren und geschützten Rahmen erlebt, liebevoll angenommen und schließlich aufgelöst werden. Wenn diese alten Gefühle im Prozess auftauchen, ist dies meist nur für eine kurze Zeit.

Darüber hinaus sind diese alten Verletzungen ohnehin als ständiger Schwelbrand unter der Oberfläche wirksam. Es ist ja nicht so, als würden sie verschwinden, nur weil wir ihnen keine Beachtung schenken. Damit zwingen wir sie nur, sich andere Formen zu suchen, um auf sich aufmerksam zu machen. Früher oder später kommen wir nicht drum herum, uns mit diesem Teil unserer Selbst auseinanderzusetzen.

Es ist auch nicht nötig, all das Schlimme von damals noch einmal zu durchleben. Bei der Auflösung von alten Verletzungen arbeite ich mit meinen Klienten mit ebenso sanften wie effektiven Techniken.

Besonders Verfahren, die der Auflösung und konstruktiven Verarbeitung emotionaler Inhalte dienen (siehe: emotionale Blockaden lösen), wie der ROMPC®-Ansatz und das aus der modernen Traumatherapie bekannte EMDR leisten hier Erstaunliches. So können alte Verletzungen nicht nur liebevoll angenommen, sondern auch nachhaltig verarbeitet werden. Hinzu kommt, dass die Aussöhnung der inneren Familie professionell begleitet wird. Du musst Dich diesen Gefühlen nicht allein stellen, sondern wirst dabei mitfühlend aufgefangen, angeleitet und begleitet.

Ich will meinen Eltern nicht vergeben! Warum sollte ich das tun?

Vergebung ist ein Prozess, der nie stattfindet, um die Missetaten oder Versäumnisse eines Anderen zu entschuldigen oder ihm die Konsequenzen für sein Handeln oder Nichthandeln abzunehmen. Vergebung lässt dem Anderen die Verantwortung für sein Handeln und zerreißt den Schuldschein.

Der Grund hierfür ist nicht, den Anderen zu erleichtern, sondern innere Freiheit zu erlangen, ohne weiter an vergangene Ereignisse gebunden zu bleiben. Schlimm genug, was man uns teilweise angetan hat. Da sollte es irgendwann genug sein dürfen. Vergebung richtig verstanden hilft, das Leiden nicht unnötig zu verlängern und emotionale Freiheit für die Gestaltung unseres Lebens nach unseren Maßstäben zu erlangen.

Ist diese Arbeit auch für Kinder und Jugendliche geeignet?

Bedingt! Diese Arbeit setzt meiner Erfahrung nach ein gewisses Maß an „gelebtem Leben“ voraus. Auch bilden sich die Eltern-Introjekte ja erst im Laufe unseres Lebens. Nichtsdestotrotz gibt es einzelne Elemente, von denen auch Kinder und Jugendliche profitieren können.

In diese Kategorie gehört auch der Aufbau einer liebevollen Beziehung zum eigenen inneren Erwachsenen. Wenn ich diese enge Beziehung bereits in jungen Jahren habe, fällt es mir leichter, mit den Stürmen des Lebens zurechtzukommen.

Hilft mir die Aussöhnung meiner inneren Familie, die Fehler meiner Eltern nicht bei meinen eigenen Kindern zu wiederholen?

Ganz entschieden Ja! Wir alle folgen unbewussten Pfaden, die nicht immer heilvoll sind. Oft entscheiden wir uns, nie so werden zu wollen, wie unsere Eltern.

Dann verdrängen wir das, was uns unseren Eltern ähnlich macht, ins Unbewusste. Hier beginnt es dann, ein Eigenleben jenseits unserer bewussten Kontrolle zu führen. Es bildet unseren „Schatten„, wie C. G. Jung es nannte.

Der Schatten hat die unschöne Eigenschaft, in besonders unbewussten Momenten harsch an die Oberfläche durchzubrechen. Z.B. dann, wenn wir sehr gestresst oder emotional belastet sind. Dann kann es passieren, dass wir wie ferngesteuert genau so handeln, wie wir es um jeden Preis vermeiden wollten.

Durch die Aussöhnung unserer inneren Familie können viele dieser alten Muster bewusst gemacht und aufgelöst werden. So müssen wir nicht mehr unbewussten und unheilvollen Pfaden folgen, sondern bekommen mehr Kontrolle über unsere Verhaltensweisen.

Sollte ich meinen Eltern davon erzählen, was ich hier mache?

Das bleibt jedem selbst überlassen. Erfahrungsgemäß würde ich es jedoch nicht gleich zu Beginn der Arbeit tun. Die neuen Erfahrungen mit den inneren Eltern sind anfangs noch zarte Pflänzchen und die Konfrontation mit den realen Eltern könnte den inneren Prozess stören.

Was ist mit den anderen Familienmitgliedern?

Auch Geschwister, Onkel, Tanten, Omas und Opas, etc. spielen oft als Introjekte eine wichtige Rolle für uns. In einigen Fällen sogar eine größere, als die tatsächlichen Eltern. Wenn z.B. ein Kind statt bei seinen Eltern den überwiegenden Teil seiner Kindheit bei den Großeltern aufgewachsen ist. Bereits zu Beginn der Arbeit ermitteln wir gemeinsam die in Deinem Fall wichtigsten Mitglieder Deiner inneren Familie und arbeiten dann ganz gezielt mit diesen.

Ist das nicht alles sehr „esoterisch“?

Könnte man denken. Tatsächlich bewegen wir uns hier eher im psychologischen Bereich, auch wenn viele esoterisch interessierte Menschen immer wieder gerne die Arbeit mit dem inneren Kind aufgreifen. Eine der Grundlagen meiner Arbeit ist das aus der Psychologie stammende Multi-Mind-Konzept sowie die Ausführungen der Psychologen und Psychotherapeuten Richard Schwartz und Tom und Lauri Holmes zur IFS-Arbeit und Jochen Peichl zur Arbeit mit Persönlichkeitsteilen.

Heißt das jetzt, ich habe eine gespaltene Persönlichkeit?

Keinesfalls! Hier geht es um ganz normale psychische Abläufe, wie sie in jedem (gesunden) Menschen stattfinden. Was wir dabei unter anderem tun, ist, einen Teil dessen, was sich normalerweise knapp unterhalb der Bewusstseinsschwelle ereignet, bewusst zu machen und uns damit auseinanderzusetzen.

Kann ich nicht auch alleine mit meiner inneren Familie arbeiten?

Grundsätzlich ist es auch möglich, diese Arbeit bis zu einem gewissen Grad selbst zu machen. Hierbei gibt es aber zwei Fallstricke. Einerseits haben wir bei uns selbst oft große „blinde Flecken“, die ein Außenstehender eher wahrnehmen und uns helfen kann, sie zu umgehen. Darüber hinaus können im Prozess starke Gefühle auftreten, weshalb es hilfreich ist, diesen Weg mit einem erfahrenen Therapeuten gemeinsam zu gehen.

Investition

Die Arbeit mit der inneren Familie und die Aussöhnung mit den inneren Eltern ist ein hochgradig individueller Prozess, der vor allem eines benötigt: etwas Zeit. Genau diese nehmen wir uns. Wir arbeiten über einen Horizont Zeitraum von 10 Sitzungen mit einem Abstand von 1 – 4 Wochen intensiv zusammen. Die Dauer der Sitzungen spielt dabei keine Rolle.

Wir nehmen uns die Zeit, die es braucht. Innerhalb dieser 10 Sitzungen leite ich Dich Stück für Stück tiefer durch den Prozess der Aussöhnung mit Deiner inneren Familie und auf Deinem Weg zu einem selbstbestimmteren und emotional freien Leben nach Deinen Maßstäben.

Während des Prozesses stehe ich Dir für Rückfragen auch per Mail, Telefon oder WhatsApp zur Seite. Die einmalige Investition für diesen intensiven Prozess beträgt 2.998€ netto (3.567,62€ inkl. MwSt), die Rechnung ist im Voraus zu begleichen. Eine Ratenzahlung ist selbstverständlich möglich.

Mir ist klar, dass dies ein Betrag ist, den viele nicht leichtfertig ausgeben wollen. Man möchte sicher sein, dass sich die Investition auch lohnt und in einem freieren und glücklicheren Leben mündet, damit das Gefühl entsteht „Ich habe die richtige Entscheidung getroffen“.

Vielleicht interessiert Dich deshalb, was andere Klienten über die Zusammenarbeit mit mir zu berichten wissen. Lies Dir die Statements durch und mache Dir Dein eigenes Bild.

 

Carsten Donath, Berlin
cadeaf[at]web.de

„Es gab Momente, wo ich Andreas dafür hasste, wie und was er mir alles durch intensives, liebevolles Nachfragen von mir selbst präsentierte.“

„Vor mehr als einem Jahr begegnete mir Andreas mit seinen Blogbeiträgen und er traf mich tief im Inneren meines Seins mit seinen klugen Herzgedanken und berührte mich stark.

In mir entstand eine Sehnsucht nach innerer Wahrheit, ein Wunsch nach Begegnung und das starke Bedürfnis nach eigener Heilung. Irgendwann wurde mir klar, dass ich alles, was mir an Geld zur Verfügung stand, für einen Coaching- Prozess verwenden wollte.

(Es tat mir im ersten Moment sehr weh, dieses „viele“ Geld zu überweisen, denn es war für andere Sachen eingeplant gewesen.) Schon in der ersten Stunde wurde mir sehr deutlich klar, auf was ich mich eingelassen hatte. Bei diesem Prozess ging es nicht um Wortillusionen, nicht um eine Vision oder um Möglichkeiten, sondern um eine echte, aufrichtige Klärung und Bestandsaufnahme der eigenen Situation.

Durch gezieltes, wertschätzendes Nachfragen von Andreas waren wir sehr schnell in meinem tiefsten Inneren angekommen und betraten gemeinsam Ecken und verschlossene Zimmer, die zum einen schon lange nicht mehr von mir betreten worden waren und zum anderen auch gar nicht genauer angeschaut werden wollten von mir. Es war einfach zu viel Dreck, zu viel Müll, der sich angesammelt hatte und lieber in einem verschlossenen Raum nicht wahrgenommen werden wollte von mir.

Gleichzeitig konnte ich mich vor der Wahrheit nicht mehr verstecken oder vor ihr fliehen, nachdem ich sie mir das erste Mal bewusst angeschaut hatte. Es gab Momente, wo ich Andreas dafür hasste, wie und was er mir alles durch intensives, liebevolles Nachfragen von mir selbst präsentierte. Es tat einfach weh, mich all meinen Schattenseiten zu stellen. Das verstand Andreas sehr gut und konnte es nachempfinden, weil er auf eigene Schmerzerfahrungen zurückgreifen konnte und mir dadurch in einer mir verständlichen Sprache, Lösungsmöglichkeiten anbieten konnte.

Es gelang Andreas immer wieder hochkonzentriert und sehr feinfühlig, einen geschützten Raum zu schaffen um mich wertschätzend, liebevoll auf meinen Weg zu bringen. Dann kam es zu dem Moment, wo es Andreas gelang, mich so zu öffnen, dass ich das erste Mal seit Jahrzehnten überhaupt vor einem Menschen und dann auch noch vor einem Mann weinen konnte. Ich schämte mich nicht dafür, dass es vor einem Mann war, sondern es fühlte sich stimmig und richtig an.

Mit dieser Situation kam ich anfangs gar nicht zurande, es passte nicht in mein althergebrachtes Weltbild. Damit begann mein neues Leben. Es sollte noch ein halbes Jahr vergehen, bis ich mit dem Suchen im Außen aufhören konnte und wollte , wirklich bei mir landete, mich mit meinem Herzen verbinden konnte, wieder mich fühlen lernte und erfolgreich geschafft habe, meinen Verstand ins Herzzentrum zu bringen. Ich lernte zu vergeben, zu verzeihen, mich selbst zu lieben und in meine eigene Mitte zu kommen.

Andreas hat den Samen dafür gelegt. Jetzt bin ich dafür verantwortlich, diesen Samen zu pflegen und zu hegen. Dieser Aufgabe stelle ich mich bewusst, liebevoll und in Demut. Was alles Andreas bewirkt und damit ausgelöst hat, lässt sich kaum wirklich in Worten beschreiben.

Ich bin zutiefst dankbar über diesen gemeinsamen Prozess. Er ging und geht noch immer weit über das hinaus, was ich an Vorstellung von Coaching oder Therapie hatte. Ich kann nur schreiben, dass ich mir jetzt genug bin, mich liebe und annehme und meinen Frieden mit mir und der Welt machen konnte.
DANKE!“


Daniel Spörr, Salzgitter
daniel.spoerr[at]web.de

„Eine der besten Investitionen meines Lebens.“

„Hier fühlt man sich vom ersten Telefonat bis zur letzten Sitzung an unglaublich wohl und als ganzer Mensch wahrgenommen. Andreas‘ Arbeitsweise würde ich als individuell, zielorientiert, unmissverständlich, nachhaltig und intensiv beschreiben. Die konstruktiven Gespräche in einer angenehmen Atmosphäre machen es einem sehr leicht, Vertrauen aufzubauen.

Andreas hat sich schnell zu einem wirklich guten Freund entwickelt, der immer gut und ausdauernd zuhört, Verfahrenes und Kompliziertes mit klarer Analyse entwirrt und oftmals erstaunlich einfach die Dinge neu ordnet.

Besonders beeindruckend während der gemeinsamen Arbeit waren die vielen (durchaus humorvollen) Aha-Momente, für die Andreas durch geschicktes Hinterfragen und Perspektivenwechsel gesorgt hat. Seine grenzenlose Geduld, sein Verständnis von Komplexität und vor allem die Methoden und Maßnahmen, die er beim Coaching wählt, sind für mich uneingeschränkt empfehlenswert.“


 

Weitere Kundenfeedbacks findest Du hier: Kundenstimmen

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